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AFRIKA ! Hier bin ich jetzt genau richtig.

'' Erst wenn wir bereit sind uns voll und ganz der Natur auszuliefern, werden

wir in der Lage sein die wahre Freiheit zu verstehen ''

​​

Mein Afrika

 

Ein warmer Wind haucht durch die Blätter der Tamarinden und Mopane Bäume, er trägt den feinen roten Sand viele Kilometer weit, bis an die unüberwindbaren Gebirgssteilhänge im Norden und immerfort höre ich das Rauschen der fast vertrockneten Ilala Palmen. Das ausgedorrte Buschland und die umliegenden Ebenen der Savanne sind von den hohen Tagestemperaturen der Trockenzeit noch aufgeheizt und erst jetzt, am Ende des Tages, kühlen sie sich endlich etwas ab. Es ist Oktober und wir sind angekommen am Sambesi, dem großen Strom Sambias. Ich sammle schnell noch ein wenig Brennholz, setze mich ans Lagerfeuer und gebe mich nun ganz der akustischen Kulisse dieser einzigartigen Wildnis hin.

 

 

Mein Blick ist zum Horizont gerichtet und so genieße ich die rubinroten Farbspiele im schwindenden Abendlicht. Mich umfasst eine meditative Aura, orchestriert von den wunderbaren Tönen der Natur.

 

Im Wasser, nur wenige Schritte vor mir, höre ich immer wieder das tiefe Lachen der Flusspferde und in der Ferne, am anderen Ufer des Flusses, das langanhaltende Brüllen der Löwen. Wenige Meter hinter mir höre ich ein leichtes Knacken im Unterholz.  Schatten da......, schemenhaft durchstreifen Elefanten das Dickicht.

 

Die Nacht bricht herein am Sambesi.

 

Neben mir am Feuer sitzt ein alter Mann, er ist ein erfahrener Afrikaveteran und die markant tiefen Falten in seinem Gesicht stehen sinnbildlich für die vielen Abenteuer, die er mir in dieser Nacht erzählen wird. Er schaut weit hinaus auf das schimmernde Licht im Wellenspiel des Flusses, und so fängt er an zu erzählen. Ich höre Geschichten aus dem Luangwa Tal, Begegnungen mit endlosen Gnu Herden am Kafue, großen Krokodilen im Lake Kariba und viele weitere Abenteuer vom Lake Tanganjika oder aus dem Hochland von Malawi.

Es ist meine erste Nacht im tiefen afrikanischen Busch unter freiem Himmel und ich kann es kaum fassen, dass ich endlich hier bin.  Die Frösche und Grillen halten die ganze Nacht ein beruhigendes Konzert. So sitzen wir bis Mitternacht beisammen und lauschen diesen Klängen am Sambesi. Ich schlürfe demütig meinen Tee und freue mich so auf eine lange und unvergessliche Zeit in Sambia.

 

Spät verabschieden wir uns und gehen zur Ruhe, und bevor sich der alte Mann in seinem Zelt zur Ruhe legt, dreht er sich  noch einmal zu mir herum und spricht:

 

‘‘Heute hast du den Sonnenuntergang hier am großen Sambesi das erste mal erlebt und wahrlich, von nun an wirst du verzaubert sein. Diese Sehnsucht wird dich immer begleiten… Du wirst es ganz tief in deinem Herzen tragen

 

 

Einmal Afrika, immer Afrika!

Nun....., der alte Mann hatte die Wahrheit gesprochen.